Donnerstag, 24. März 2011

Aktualität versus Umfang - Eure Meinung?

Seit einigen Jahren veröffentlichen wir ungefähr im Monatsrhythmus unser Hallenmagazin Gametime. Beinhaltet sind zumeist die anstehenden zwei Heimspiele, in den Wochen mit internationalem Wettbewerb auch mal drei.

Die Texte entstehen im Office, die Bilder werden hier ebenso vorausgewählt wie alle relevanten Daten zusammengestellt. Die Agentur Konsum Grafik zeichnet dann für das (unserer Meinung nach exzellente Layout) verantwortlich, im Hause Prull Druck wird das Ganze dann zu einem "echten" Heft. Parallel zur Verteilung erfolgt die Online-Publikation.

Die aktuelle Ausgabe zeigt auf, in welchem Dilemma wir bei diesem Vorgehen stecken. 32 Seiten Umfang, viel Text und verhältnismäßig wenig Werbung stehen auf der Positivseite, die zunehmend geringere Aktualität indes schlägt durchaus negativ zu Buche. So mussten wir uns bei der Einschätzung unseren April-Gegners Bayreuth recht weit aus dem Fenster lehnen - und sind quasi rausgefallen. "Mission impossible?" fragten wir zwar noch zurückhaltend, doch zwei Siege später haben sich die Voraussetzungen nun doch massiv geändert.

Da Qualität ihren Preis hat, stellt sich uns für die kommende Saison eine Frage: Bleiben wir beim bisherigen Modus und nehmen in Kauf, dass ein Text über ein mögliches zweites oder drittes Spiel unter zuweilen wackeligen Einschätzungen leidet? Oder wählen wir eine neue Variante, reduzieren den Umfang ein wenig und erhöhen die Veröffentlichungs-Frequenz? Interessiert das alles hier überhaupt jemanden? Wir bitten um Einschätzungen.

Mittwoch, 23. März 2011

Teamgeist

Am Dienstag stand in Köln ein Presse- und PR-Workshop auf dem Programm. Diese Veranstaltungen finden in schöner Regelmäßigkeit statt und werden von der Mehrzahl der Clubs gerne wahrgenommen. Natürlich waren auch wir vor Ort, um uns auszutauschen, viel zu lernen und neue Pläne zu schmieden.

Teil eins des Workshops konzentrierte sich auf das Auftreten vor der Kamera und auf das Anfertigen von Video-Beiträgen, um die Beko BBL mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln an den Fan zu bringen. Gastreferenten waren einerseits die Presse-Kollegen Thomas Bothstede und Christoph Wulf von den Hamburg Freezers sowie andererseits Ravi Sharma, der unter anderem die Produktion von Beko BBL-Spielen auf Sport1 leitet.

In diversen vorgegebenen Szenarien galt es, sicheres und professionelles Auftreten einzustudieren, damit weder ein Fantalk-Interview, noch eine Pressekonferenz zum Fiasko geraten. Durch das große schauspielerische Talent der PR-Verantwortlichen aus den Clubs kam der Spaß definitiv nicht zu kurz. Wir versuchen noch, an Bildmaterial zu kommen, um zumindest Ausschnitte präsentieren zu können...

Im zweiten Teil des Tages standen die Außendarstellung der Clubs, das Bemühen um eine erhöhte Präsenz der Teams in den überregionalen Medien und die Sozialen Netzwerke im Vordergrund. Hier haben die Clubs die richtige Richtung eingeschlagen - zufrieden sein darf man aber ja bekanntlich nie, daher wurden sich schnell alle einig, weiter Gas zu geben.

Eines zeigte sich auch an diesem Dienstag in Köln: Der Teamgeist der Club-Vertreter ist gerade in der Beko BBL von großem Vorteil, sind doch alle entschlossene Kämpfer um eine gute Positionierung der Lieblingssportart Basketball.

Dienstag, 8. März 2011

Big in Japan

Seit Beginn der Saison 2010/2011 ist Don Beck, zwischen 2002 und 2007 Headcoach der EWE Baskets Oldenburg, Trainer beim japanischen Erstligisten Toyota Alvark. Jetzt haben sich beide Parteien auf eine Verlängerung des Vertrages für die kommende Spielzeit ausgesprochen.

Beck coacht in Japan eine Mannschaft, die sich vorwiegend aus einheimischen Akteuren zusammensetzt. Mittendrin ist ein Bekannter: Jeff Gibbs, 1,88 Meter großes Sprungwunder mit langjähriger Beko BBL-Erfahrung. Kurz vor dem Ende der regulären Saison bekleidet Becks Mannschaft Rang drei.

Donnerstag, 24. Februar 2011

A win is a win

Diese Geschichte muss man nicht mit zusätzlichen Worten aufblähen. Daher: Bitte diesen Text lesen und danach das Video schauen.

Samstag, 29. Januar 2011

Auszeit! Wir brauchen eine Auszeit!

Auszeiten sind im Basketball sehr beliebt. Trainer schätzen sie als Möglichkeit (und nicht als Garantie!), einen Lauf des Gegners zu unterbrechen und - im Idealfall - zur Korrektur des eigenen Tuns. Ob das dann wirklich klappt, ist nie gewiss.

Fans verbeißen sich ebenso wie jeder andere Betrachter des Spiels gerne in das Thema, da zuweilen das Gefühl vorherrscht, eine Auszeit zu spät genommen zu haben, während der Gegner munter weiter punktet und davon zieht.

Beim 71:76 in Frankfurt bspw. legten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS einen atemberaubenden 26:0-Lauf auf das Parkett. Nach der Partie waren sich viele einig: Mit Auszeit wäre das nicht passiert. Diese These wurde zunächst in Online-Foren, später dann in einer Oldenburger Wochenzeitung und heute auch in einem Leserbrief weitergesponnen - dass das überhaupt nicht stimmt, gerät in Vergessenheit.

So bat Predrag Krunic seine Spieler bereits in der 3. Minute des dritten Viertels an die Seitenlinie und versuchte, ihnen mit Ratschlägen zurück in die Spur zu helfen. Leider hatte das keinen Nutzen - das Elend setzte sich aus Baskets-Sicht fort. Was tun, wenn die gewählten Worte auf dem Parkett keine Spuren hinterlassen? Direkt die nächste Auszeit nehmen und riskieren, bei knapperem Spielverlauf (der am Ende ja tatsächlich noch zustande kam) vielleicht keine Auszeit mehr zur Verfügung zu haben?

Noch vor dem Abschluss des 28:0-Laufs (wenngleich nur zwei Punkte davor) übrigens nahm Predrag Krunic die zweite Auszeit des Viertels. Interessant, wie sich manche Meinungen ab und an verselbständigen. Erbsenzählerei? Gewiss, aber da es sich seit Wochen multiplizierte, durfte das wohl einmal gesagt werden. Und jetzt: Derby! Bestimmt mit vielen Auszeiten.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Neuer Schwung nach Wechsel?

Durchaus turbulent und im Vergleich zu den Vorjahren untypisch ging es zum Jahreswechsel bei den EWE Baskets zu. Gleich zwei Spieler verließen den Club und wurden durch neue Kräfte ersetzt. Inzwischen haben Steven Smith und Nemanja Protic (im Bild links) in Griechenland und in der Ukraine neue Vereine gefunden. Zeit für einen kurzen Blick auf ihre aktuellen Leistungen.

Flügelspieler Steven Smith, mit der Empfehlung exzellenter Statistiken in Israel und Griechenland nach Oldenburg gekommen, konnte an der Hunte kaum an seine zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Zu selten gelangen verlässlich gute Quoten, zu wenig war insgesamt von seiner zweifelsohne vorhandenen Athletik zu sehen.

Stets mussten dabei auch wir im Office an die Zeit der Saisonvorbereitung zurückdenken, als wir uns angesichts seiner Physis die schönsten Vorstellungen von zukünftigem Spektakel auf der Power Forward Position machten.

Jetzt läuft Smith für den griechischen Club Panellinios Athen auf, der am Tabellenende verzweifelt um den Anschluss an die Playoff-Plätze bemüht ist und zudem im Eurocup in der Gruppe Alba Berlins um internationale Ehren kämpft. Smith kam bislang in fünf Liga-Spielen auf beeindruckende 16,8 Punkte und 11,2 Rebounds pro Partie. "So weit ganz gut", beurteilt er eher bescheiden sein bisheriges Wirken auf Nachfrage - warum es jetzt läuft und vorher nicht, vermag auch Smith nicht letztgültig zu beurteilen: "Es ist halt alles so gekommen." Zwei Siege und drei Niederlagen fuhr er mit Panellinios ein. Im Eurocup gab es am Dienstag ein 82:87 - 14 Punkte und 9 Rebounds lautete die persönliche Ausbeute in einer Partie, in der Smith nicht weniger als 14 mal aus dem Feld auf den Korb warf.

Khimik heißt derweil die neue Heimat von Aufbauspieler Nemanja Protic, dem es in Oldenburg nicht zufriedenstellend gelang, das Spiel zu organisieren. Der 24-Jährige steht seit acht Spielen im Kader der Ukrainer (5:3 Siege gelangen dem Drittletzten des Klassements in dieser Zeit). Protic kommt bis dato auf 8,4 Punkte und 3,3 Assists und erhielt zuletzt kontinuierliche Einsatzzeiten.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Alles Valters oder was?


Die EWE Baskets haben Luka Bogdanovic verpflichtet. Das geht natürlich auch über die Nachrichtenagenturen an die Redaktionen. Dort muss dann nur noch schnell ein Bild gesucht werden, und fertig ist die Meldung. Hauptsache, Trikot stimmt und Ball ist mit dabei. Auf diesem Wege dann auch mal herzliche Grüße an Kristaps Valters!